impressionen

Wir konzipieren individuell

Einige Beispiele aus der Praxis:

»Impulse aus dem Improvisationstheater«

Die Teilnehmenden sollen die Denk- und Arbeitsweise des Improvisationstheaters kennen lernen. Wir beginnen den Auftritt mit einem sehr theoretischen und langweiligen Vortrag. Nach ca. 5 Minuten schwenken wir um und zeigen die Arbeitsweise und Wirkung von Improvisationstheater anhand einer Kombination von dynamischer Moderation und Show. Die Zuschauenden werden aktiv am Geschehen beteiligt und erfahren am eigenen Leib, wie Improvisationstheater funktioniert.

»Umgang mit Veränderungen«

Zwei Tochterunternehmen eines Konzerns bekommen statt der stark veralteten eigenen Computerprogramme nun ein gemeinsames, neues. Es gibt Vorbehalte. Wir spielen eine Szene, in der Adam und Eva sich darüber unterhalten, wie blöd sie das von Gott finden, dass er sie zwingen will, von jetzt an Kleidung zu tragen. Man könne sich doch auch im Winter mit Blättern warm halten. Als sie die Kleidung dann angezogen haben, finden sie sie recht angenehm, wenn auch gewöhnungsbedürftig.

»Aufmerksamkeit durch Irritation«

Direkt vor dem Beginn einer Veranstaltung, bei der es um Zukunftsvorsorge geht, kommen wir auf die Bühne, als wären wir im Kino. Eine von uns isst Popcorn und bietet der Nachbarin etwas davon an. Diese lehnt ab, sie habe genug Rentenpolster. Dafür wird sie beneidet. Sie erklärt, wie man die zugeführten Kalorien optimal in Bauch und Hüften anlegen kann. Danach beginnt die Veranstaltung.

»Ängste im Zusammenhang mit einer Fusion«

Bei einer Kick-off-Veranstaltung spielen wir eine WG-Szene: Der Hauptmieter teilt seiner Mitbewohnerin nach und nach mit, dass eine neue Mieterin kommt (sie bringt immerhin eine Spülmaschine mit), dass die Zimmer neu verteilt werden (vorübergehend müssen sie sich eins teilen), dass das aber nur kurzfristig sei, weil die ganze WG umziehe, dass die Aufgaben neu verteilt werden und dass die Neue nur die Spülmaschine mitbringt (Kleider und Möbel kann sie ja sicher geliehen bekommen, oder?). Nach dem Umzug werde sie dann auch anteilige Miete zahlen. Gedanken müsse sich die derzeitige Mitbewohnerin nicht machen, die neue Wohnung sei ja höchstwahrscheinlich groß genug für alle 3. Ach ja, und die Neue müsse nicht putzen, das sei so vereinbart. Und er sei froh, dass man seit 8 Jahren schon so glücklich und vertrauensvoll zusammenarbeite, dass das jetzt so einfach möglich sei.